Gemeinsam gehen,
Stärken sehen

Adressaten der Weiterbildung

Demenznetzwerke können Seminare und Schulungen in vielerlei Hinsicht nutzen. Je nachdem, welches Ziel erreicht werden soll, können sie für verschiedene Zielgruppen angeboten werden:

für Berufsgruppen

Diese Schulungen verfolgen das Ziel, Personen verschiedener Berufsgruppen für den Umgang mit Menschen mit Demenz zu sensibilisieren. Zu diesen Gruppen gehören vor allem:

  • Physiotherapeut/Innen
  • Logopäd/Innen
  • Feuerwehrmänner/frauen
  • Polizist/Innen
  • Verkäufer/Innen
  • Mitarbeiter/Innen des ÖPNV

Die Menschen arbeiten meist nicht im pflegerisch-medizinischen Bereich, kommen aber durchaus mit Menschen mit Demenz in Kontakt. Die Aufgabe des Demenznetzwerks als Anbieter einer Schulung besteht darin, die Teilnehmer über die Erkrankung und mögliches Verhalten von Menschen mit Demenz aufzuklären und ihnen Lösungen für denkbare Situationen an die Hand zu geben.

für pflegende Angehörige

Die Inhalte zielen meist darauf ab, über das Thema Demenz aufzuklären, Perspektiven aufzuzeigen und das Demenznetzwerk als primäre Kontaktstelle zu etablieren. Zum Themenspektrum solcher Schulungen gehören (u.a.):

  • Demenz allgemein (Krankheitsbild und Folgen)
  • Demenz und Gewalt
  • Umgang mit Verwirrtheit und Vergesslichkeit
  • Herausforderndes verhalten
  • Depression und Demenz
  • Entlastungsangebote bei Demenz
  • Kommunikation mit Menschen mit Demenz

für Netzwerkakteure

Zur Professionalisierung der Netzwerkarbeit und dem Wissens- und Informationsaustausch zwischen den Netzwerkakteuren, können Mitarbeiterschulungen angeboten werden. Je nachdem, welches Ziel mit der Durchführung einer Schulung erreicht werden soll, bietet sich entweder eine externe oder eine interne Schulung an. Mitarbeiter eines Demenznetzwerks profitieren von internen und externen Schulungen in vielfacher Hinsicht:

  • Durch die gezielte Entwicklung von (externem) Wissen, kann das nötige Know-How zur Erreichung der Netzwerkziele erworben werden.
  • Vorhandene, aber bisher wenig genutzte, Informationen können durch (interne) Schulungsmaßnahmen besser mit dem Praxisalltag verknüpft und eingesetzt werden. Wissen wird dadurch nutzbar gemacht.
  • Ein Mehr an Wissen, dass in der Netzwerkarbeit auch angewendet wird, wirkt ich positiv auf die Innovationskraft und Qualität des Demenznetzwerks aus.
  • Durch Mitarbeiterschulungen können so genannte „Wissensinseln“ vermieden werden: Wissen, das einzelne Netzwerkmitglieder besitzen, kann durch interne Schulungen allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden.
  • Mitarbeiter, die „wissen was zu tun ist“, sind in ihrer Arbeit häufig selbstsicherer und zufriedener.

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